Ihr Lieben! Dass Herr der Ringe in Neuseeland gedreht wurde, wird dem fleißigen Leser meines Blogs nicht entgangen sein. Doch wisst ihr mehr als diese Filmreihe? Ohne es zu googeln? 😉 Zu Beginn des heutigen Eintrages gibt es ein kleines Quiz, für all jene, die mal fröhlich Raten wollen – vielleicht habt ihr Langeweile daheim, so wie mich hier auch die Langeweile im Lockdown manchmal quält.
Also: Du suchst in den nachfolgenden Titeln die sieben Filme, von denen du denkst, dass sie zum größten Teil in Neuseeland gedreht worden sind – um das Lösungswort zu finden, lässt du die Reigenfolge deiner gewählten Filme und fügst die sieben fett-markierten Buchstaben aneinander (ob die groß oder klein geschrieben sind, spielt dabei keine Rolle) – die ergeben dann zwei Worte, das erste hat drei Buchstaben, das zweite Wort vier. Das Lösungswort ist ein Mardy-Schlagwort, derzeit sehr gebräuchlich, um die neuseeländische Bevölkerung zum Durchhalten im Lockdown zu animieren und bedeutet so viel wie „stay strong!“ also „bleib stark!“ Ich wünsche dem Rätselrater viel Freude, wem das zu doof ist, der springe einfach weiter nach unten 😉
„King Kong“
„Free Willy“
„Ein Schweinchen namens Babe“
„Die Farbe Lila“
„Wolverine“
„Alien: Covenant“
„Jumanji“
„Slumdog millionaire“
„Transformers – Die Rache“
„Die Chroniken von Narnia“
„Last Samurai“
„Gladiator“
„In meinem Himmel“
„Amy und die Wildgänse“
„Das Piano“
„The Beach“
Und, hast du es herausgefunden? Neben den sieben richtigen wurden übrigens auch noch (unter vielen anderen Produktionen) „Der Hobbit“, „Vertical Limit“, „Mit Herz und Hand“ und „Boy“ vorrangig in Neuseeland gedreht. Wenn du magst, schreib mir gern – bin ja neugierig, ob das so geklappt hat, wie ich es mir ausgemalt hatte 😉
So, kommen wir mal zum „Tagesgeschäft“. Der Lagerkoller hat mich gepackt. Manche von euch werden denken: „Ich hab es gewusst“ und ja, das war auch nur eine Frage der Zeit, bis ich die Nase voll hab. Es spielen da ja aber immer auch mehrere Dinge mit rein und ich denke, wenn wir die Freiheit hätten, uns auch mal für einen kleinen Spaziergang von Haus und Hof weg zu bewegen, hätte es noch ein paar Tage gedauert, bis es mich „lagerkollert“. So ging es einfach schneller. Seit vielen Tagen sind wir in einer 11er Schicksalsgemeinschaft unterwegs, zogen von Ort zu Ort, können jetzt final hier bleiben bis zum zweiundzwangzigsten April (Klopf auf Holz, klopf klopf). Denn im Großen und Ganzen ist es schön, dass wir hier sein können: herrliche Landschaft, kein Parkplatzflair, ein Dach über dem Kopf, Dusche und Waschmaschine (besonders über Letztere habe ich mich arg gefreut!), wir sind mit Puzzeln bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag versorgt und auch mit Arbeiten, die auf dem Grundstück versehen werden müssen. Meine neue Aufgabe: „Wächterin des Gemüsegartens“ und „Stylistin der Feijoa-Hecken“. Die letzten beiden Tage habe ich mich in diese Aufgaben gestürtzt, es ist so schön, nach so langer Zeit wieder etwas zu tun zu haben! Und heute: „lagergekollerte“ Bauchschmerzen. Also hüte ich das Sofa, trinke Tee gegen Krämpfe und Übelkeit, versuche mich an einem Puzzle, blogge, lausche dem Hörbuch, starre aus dem Fenster und harre der Besserung. Manche von euch werden ein wenig schmunzeln, denn wer mich schon ein Weilchen länger kennt, weiß, wie schnell sich Stimmung und Wohlbefinden bei mir auf den Magen schlagen können.
Es sind besondere Tage hier, mit einer Gruppe von 11 Menschen, die das Schicksal (ja, eigentlich die Polizei und das Gvot 😉 ) zusammengebracht hat. Alle Unterschiedlichkeit ist Segen und auch Bürde, besonders wenn man wie „sticky rice“ zusammengepackt ist. Wir lachen viel und wir gehen uns schneller auf die Nerven, ich übe mich in Gelassenheit und meine allergrößte challenge bzw. mein Mantra: „Das ist keine Seminargruppe, ich bin nicht verantwortlich, die sind alle erwachsen, atme und lass sie machen, das ist nicht meine Seminargruppe, ich bin nicht zuständig, sie haben alle einen Ausweis, Tee trinken und zurücklehnen….“ In Dauerschleife läuft es seit ein paar Tagen in meinem Kopf und ich bin gespannt, wie ich mich in den kommenden vierzehn Tagen schlagen werde. Ihr werdet es wahrscheinlich erfahren 😉
























