Monat: August 2022

Zwischen Freude, Angst und Übelkeit

Heute nur ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Mein Buch „Zwischen Freude, Angst und Übelkeit“ gibt es nun in neuem Gewand, mit neuem Bild und das Allerbeste: mit 8 Seiten mehr Text! Die neue Auflage beinhaltet einen frischen Text von 2022 und beantwortet damit auch einige Fragen nach dem „Was-geschah-eigentlich-nach-2020?“ Wer möchte, schreibe mir einfach und ich leite den Bestellwunsch weiter. Oder klickt euch auch gern selbst durch die Verlagsseite, vielleicht entdeckt ihr noch ein anderes Schmeckerchen zum Selbstlesen oder Verschenken 🙂

https://www.phonus-verlag.de/startseite/47-susann-finsterbusch-zwischen-freude-angst-und-uebelkeit-9783944950112.html

Wie findet ihr denn das neue Titelbild? 🙂 Ich wünsche euch einen sonnigen und fröhlichen Sonntag! Liebste Grüße 😉

Couch-Gespinste

Seit ein paar Tagen „hüte“ ich meine Couch – abwechselnd mein Bett. Nicht, dass das beide nötig hätten. Sie sind nicht vom Weglaufen vor der Hitze gefährdet, es klopfen keine Räuber an meiner Tür, auch ein Einliegen der Möbel ist nicht mehr vonnöten – sie sind lange angepasst und innigst geliebt. Vielleicht hüte ich auch nicht die beiden, sondern die Liegemöbel eher mich 😉 ?

Jaja, ich höre schon manche von euch beim Lesen grinsen: da hat Susann wohlverdienten Urlaub und mutiert direkt zur Couchpotatoe. Nun, da ich meinen Sommerurlaub auf jeden Fall in Leipzig verbringen wollte, wäre das eine Möglichkeit gewesen – doch weit gefehlt: die ersten Tagen haben Rumo und ich die Gegend unsicher gemacht, ich habe einige „Was-ich-schon-immer-mal-machen-wollte“-Sachen geschafft, die Sonne und das Wasser genossen, liebe Menschen getroffen, feine Gespräche geführt bis mich die fiese Was-auch-immer-Bazille K.O. geschlagen hat. Seit Samstag bin ich denn nun im Genesungsmodus und hoffe, dass ich fix wieder bei Kräften und auf den Beinen bin, um die letzte Urlaubswoche dann unabhängig meiner Liegemöbel zu genießen 🙂

Und wenn ich so rumliege, kommen leise Couch-Gespinste. Kennt ihr das? Leicht dahinsiechend habe ich gestern gedanklich alles zusammengestellt, was in meiner Wohnung mal wieder eine Grundreinigung bräuchte. Oder aussortiert werden müsste. Oder aufgeräumt. Oder besser eingeräumt ins Regal oder in den Küchenschrank. Alles feine Ideen, um dann kräftemäßig schon beim Gedanken an den Abwasch „abzukacken“.

Zum liebsten Unterhaltungsgefährten auf der Couch wurde nunmehr mein Smartphone. Thees, so heißt es, lässt mich tippend zur Außenwelt Kontakt halten, macht einen herrlichen Ton, wenn ich eine liebe Nachricht bekomme, spielt mir jedes gewünschte Hörbuch oder Youtube-Video und öffnet mir das Tor zur Online-Suchmaschine, um all die sinnvollen und überraschenden Fragen zu beantworten, die mir beim Rumliegen so in den Kopf wirbeln: wie kann man Pflaumeneis ohne Eismaschine machen? Wer spielt am Mittwoch den Supercup? Und für wen entscheidet sich Bella in der Twilight-Saga? Welches ist das Jugendwort 2022? Und welche Route würde sich für einen Bretagne-Urlaub anbieten? Was kostet ein versichertes Paket bei der Post? Brauchen Pfirsischbäume zum Befruchten einen Baumnachbarn? Welche Regeln gelten europaweit fürs wildcampen? Wie schneidet eigentlich die Netflix-Serie Sandman so ab? (Dem inneren Impuls folgend habe ich dann direkt die ganze erste Staffel durchgeschaut. Mein Fazit: ich mochte die Geschichte – war sehr unterhaltsam im kranken Rumliegen.) Wann schließt eigentlich das Transfer-Fenster der Bundesliga? Welche Symptome gibt es bei Omikron? Und wie sind eigentlich die neuen Bestimmungen – nur für den Fall, dass der Test auf „positiv“ ploppt? …

Das einzige was ich tunlichst vermieden habe: Nachrichten zu schauen. Also Weltnachrichten, politische und wirtschaftliche Sachen, außenpolitisches und innenpolitisches Gedöns. Habe gedacht, dass das alles beim Gesundwerden eher hinderlich sein könnte. Oder zu allem Überdruss noch deprimieren würde.

Und so lese ich lieber Bücher von meinem „unbedingt-mal-Lesen“-Stapel. Mein liebstes aktuell von Meike Winnemuth „Das große Los“. Für alle Sehnsüchtigen und Lebensverliebten ein unbedingtes Muss!

© 2022 Ronjabanu

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